Fernsehreklame als Fremdkörper

09.07.2017 • «Auf „Erfolge“ des Werbefernsehens gehe ich hier nicht ein, denn ich halte Fernsehreklame im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Programmdienstes für einen Fremdkörper, also für überflüssig. Sie sucht im Fernsehteilnehmer nicht den Menschen, sondern den Käufer, und diese „Auslese“ ist uninteressant.»

Aus einem Text von Kurt Wagenführ (1903 bis 1987) in dem Buch „Vierzehn Mutmassungen über das Fernsehen“. Das Buch erschien im Dezember 1963 bei dtv und enthält die Texte einer im selben Jahr in München veranstalteten Diskussionsreihe zum Thema „Fernsehprobleme“. Kurt Wagenführ war u.a. Mitbegründer des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg, Leiter der Pressestelle des Deutschlandfunks (DLF) und Medienjournalist.

09.07.2017 – MK

Print-Ausgabe 14/2017

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