Bei WDR 2 gibt es Anstiftungen zur Langeweile

«Wer WDR 2 einschaltet, kann sich sicher fühlen vor Unbekanntem, Inspirierendem, Fremdem. Hier gibt es Anstiftungen zur Langeweile. Der Hörer wird in dem Eindruck bestärkt, dass es immer so weitergeht, sich nichts verändert, alles wiederkommt. Das Zeitbewusstsein, das hier herrscht und vermittelt wird, ist nicht linear, sondern zyklisch. Der Fortschritt ist außer Kraft gesetzt. Suggeriert wird eine naturgemäße Wiederkehr des Gleichen. Das Sich-im-Kreise-Drehen schafft eine Bewegung, die über den Stillstand hinwegtäuscht.»

Andreas Rossmann auf faz.net (7. Mai 2017) in einem Kommentar zum Radioprogramm WDR 2

08.05.2017 – MK

Print-Ausgabe 10/2017

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